Verabschiedung von Lisa Holzer am 19. Juni 2022

Bilder erstellt durch: B. Ogrodowczyk l (c)St. Dionysius


Fronleichnamsprozession in St. Fronleichnam am 16. Juni 2022

Bilder erstellt durch: M. Guthmann l (c)St. Dionysius


Turmkreuz von St. Michael restauriert und an neuem Ort

Seit Menschengedenken bildete das Turmkreuz auf der Kirchturmspitze von St. Michael eine markante Landmarke und blickte der - die Turmspitze abschließende - Wetterhahn zur Gemeinde hinab.

Das Orkantief Friederike im Januar 2018 verursachte erhebliche Schäden am Dellwiger Dom. Im Zuge der Restaurierungsarbeiten wurde entdeckt, dass nicht direkt der Sturm, aber doch der Zahn der Zeit erheblich am Turmkreuz genagt hatte.

Auch wenn das Turmkreuz zwar etwas schief, aber doch noch einiger Maßen fest auf dem Turm stand, hatten jahrzehntelange Witterungseinflüsse in luftiger Höhe für Erosion und Rostbildung gesorgt, so dass Teile des Kreuzes und der Verzierungen schon verschwunden, also heruntergefallen waren bzw. weitere Teile so angegriffen waren, dass sie drohten herunterzufallen und dadurch erhebliche Gefahr drohte.

Mitte des Jahres 2018 musste das Kreuz mittels eines mehr als 60m hohen Krans und eines gleich großen Hubwagens geborgen und im rechten Kirchenschiff der St. Michaelskirche gelagert werden.

In den Jahren danach wurde ein denkmalrechtliches Gutachten zur Restaurierung erstellt, mit den Denkmalbehörden wurden verschiedene Alternativen diskutiert und insbesondere auch die notwendigen Kosten der Restaurierung und Wiederaufbringung auf den Turm durch den Kirchenvorstand ermittelt. Neben diesen zeitintensiven Ermittlungen und Verhandlungen traten dann auch noch coronabedingte Verzögerungen ein.

Bei der Ermittlung der Restaurierungskosten musste festgestellt werden, dass zur Wiederaufbringung des Kreuzes auf den Turm, der gesamte Turm unabdingbar eingerüstet werden müsste und somit von Gesamtkosten von mindestens 130.000 € (Restaurierung, Gerüst, erneut Kran- und Hubwagen etc.) auszugehen wäre. Der Kirchenvorstand beschloss daher, dass Kreuz nach denkmalrechtlicher Genehmigung zu restaurieren, aber an einer anderen prominenten Stelle aufzustellen.

Ende Juni 2021 wurde endlich die denkmalrechtliche Genehmigung zur Restaurierung und Wiederaufstellung erteilt. Im August 2021 konnte das ca. 100kg schwere Kreuz endlich in den Restaurierungsbetrieb Josef Vavro in Heiligenhaus verbracht werden, um dort fachgerecht wieder in den ursprünglichen, denkmalgerechten Zustand versetzt werden.

Nach der Restaurierung wurde das alte Turmkreuz St. Michael nunmehr quasi auf Augenhöhe für alle Bürger und Gemeindemitglieder am 30. Mai 2022 an die Frontfassade des Gemeindeheims St. Michael montiert. Die - zum Teil neue - filigrane Schmiedekunst kann bewundert werden und im Schatten des Kirchturms ist das imposante historische Kreuz jetzt ganz nahe bei den Dellwigern.

Ludger Lappe & Theodor Meine

Bilder erstellt durch: B. Ogrodowczyk l (c)St. Dionysius


Große Borbecker Prozession am 22. Mai 2022

Bilder erstellt durch: A. Kreul l (c)St. Dionysius


Erstkommunion in St. Dionysius am 14. & 15. Mai 2022

Bilder erstellt durch: A. Kreul l (c)St. Dionysius


100 Jahre Don Bosco Schwestern in Borbeck | Hoffest am 14. Mai 2022

Bilder erstellt durch: B. Ogrodowczyk l (c)St. Dionysius


125jähriges Jubiläum der Eucharistischen Ehrengarde St. Dionysius am 8. Mai 2022

Bilder erstellt durch: B. Ogrodowczyk l (c)St. Dionysius


Eröffnung der Maiandachten an der Mariengrotte am 1. Mai 2022

Bilder erstellt durch: A. Stölker & B. Ogrodowczyk l (c)St. Dionysius


Im Gedenken an Pastor Peter Richter

Am 4. April 2022 ist Pastor Peter Richter verstorben.

Seit dem 28. Februar 2014 war Herr Pastor Peter Richter, bis 2008 Pfarrer an St. Michael Essen-Dellwig, im Ruhestand. Er lebte seit Sommer 2014 am Dionysiuskirchplatz und zuletzt am Gemaniaplatz, weil „ich neben Glockengeläut leben muss“.

Peter Richter studierte Theologie, um als Priester in Gemeinden pastoralen Dienst zu tun. Etwas anderes wollte er nie.

Im November 1981 wurde Peter Richter als 4. (und letzter) Pfarrer an St. Michael in Dellwig eingeführt. Nach der Gründung der Großpfarrei St. Dionysius zum 01.04.2008 blieb er Pastor seiner Gemeinde und wurde stellvertretender Pfarrer an St. Dionysius.

33 Jahre hat Peter Richter in Dellwig seinen Dienst getan.

Seine Pfarrei verwaltete Peter Richter stets vorbildlich, unermüdlich und mit großem Sachverstand.

Als Pastor und besorgter Hirte hatte er immer das Wohl seiner ganzen Herde im Auge, wohl wissend, dass man es nicht jedem Schäfchen recht machen kann.

Als Pfarrer prägten Bauaktivitäten, die er sich nicht ausgesucht hatte, für die er sich aber als richtiger Mann am richtigen Ort erweisen sollte. In den mehr als drei Jahrzehnten seiner Amtszeit in Dellwig wurden große Bauvorhaben unter seiner sachkundigen Führung verwirklicht: die umfassende Renovierung der Kirchenfenster, der Abriss des maroden Kindergartens und dessen moderner Neubau, der Abriss des sanierungsbedürftigen, aber nicht zu sanierenden Pfarrheims und der Neubau eines richtungsweisenden, modernen Gemeindezentrums, der Ausbau der Friedhofskapelle, die innere Neugestaltung des Dellwiger Doms und zuletzt die Außenanlagen der Kirche.

Alle Bauten, die heute das Bild am Langhölterweg prägen und in denen das Gemeindeleben stattfindet, waren notwendig und sind Ergebnis seines unermüdlichen, ja auch kräftezehrenden Einsatzes für seine Gemeinde und den Ortsteil. Sie werden stets mit seinem Namen verbunden sein.

Als Pfarrer von St. Michael musste Peter Richter auch die Auflösung der Pfarrei St. Bernhard, den Abriss der Kirche und des dortigen Kindergartens vorbereiten und begleiten. Als erster Pfarrer im Bistum, der mit einer solchen Aufgabe konfrontiert wurde, hat er diese Aufgabe verantwortungsbewusst angenommen und gelöst und dabei einen Abschied von St. Bernhard in Würde ermöglicht.

In den neuen Pfarreistrukturen ab 2008 stellte Peter Richter sich ohne erkennbaren Groll als stellvertretender Pfarrer von St. Dionysius und Pastor von St. Michael weiter in den Dienst seiner Kirche und seiner Gemeinde und brachte seine vielfältige Erfahrung hilfreich in die Großpfarrei ein.

Jetzt heißt es in dieser Welt endgültig Abschied zu nehmen von Peter Richter, der sein Leben der Kirche und seiner Gemeinde gewidmet hatte.

Der Gemeinde bleibt es, danke zu sagen und die Erinnerung zu bewahren.

Vergelt‘s Gott, Pastor Richter.

Theodor Meine

Bilder erstellt durch: L. Lappe l (c)St. Dionysius


MISEREOR-Fastenessen am 3. April in St. Dionysius

Bilder erstellt durch: B. Ogrodowczyk l (c)St. Dionysius


Offene Kirche St. Dionysius am 26. März

Bilder erstellt durch: B. Ogrodowczyk l (c)St. Dionysius


Okon-Kreuzweg in der Fastenzeit in St. Michael

Bilder erstellt durch: B. Ogrodowczyk l (c)St. Dionysius


Sternsingeraktion in der Gemeinde St. Dionysius vom 7. bis 9. Januar 2022

Könige und Königinnen zwischen Kartoffeln und Kirchenladen
Weihnachtsferien: toll! Lange schlafen, faulenzen, …
Nicht für 24 Kinder und 9 Erwachsene der Gemeinde St. Dionysius. Denn am 7.1.2022 ging es los: Um 7 Uhr auf dem Marktplatz. Letzte Absprachen mit dem Marktobmann Hr. Schmidl treffen, Stand aufbauen. Da hatten wir einen Premiumplatz: direkt an der Fußgängerzone. Es schneit leicht, es ist windig und kalt. Das hält Mira und Lara aber nicht davon ab, fröhlich schnatternd sich auf den Tag zu freuen. Mit ihrer Mutter Andrea begrüßen sie um 8 Uhr Torben, David und Henning, die mit Ihrer Mutter Simone warm eingepackt am Marktstand erscheinen. Dann gehts los: An jedem Stand wird gesungen, der Segen gesprochen und gesammelt. Die Händler, Händlerinnen, Kunden und Kundinnen freuen sich sehr! Als um 10.30 Uhr mit Lara, Jonas, Lukas, Gerrit, Leonard und Nele die Ablösung kommt ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. Die Segenstüten gehen weg „wie warme Semmeln“, die Spendendosen füllen sich rasend schnell – besser könnte es nicht laufen für die Gesundheit der Kinder in aller Welt, für die die SternsingerInnen in diesem Jahr unterwegs sind.
Genauso eifrig sind Erik, Annika, Angelina, Linius, Ida und Marie vor dem Kirchenladen „mittendrin“, wo sie mit den schicken Sternsingermasken im Gesicht die neuen Lieder schmettern und von den Menschen beklatscht werden. André Liebisch, auch verantwortlich für die Durchführung der Aktion, kann gar nicht schnell genug die Bluetoothbox programmieren, aus der die Melodien der Lieder erklingen.
Nach dem Besuch des Philippusstiftes am Nachmittag zieht Kristina Tebbe, Mitverantwortliche für die Aktion in der Gemeinde, erste Bilanz: „Es war großartig! Die Kinder sind gut drauf, die Menschen sind so freundlich und freigebig. Allein heute haben wir schon über 5000 € gesammelt! Unglaublich!“
Am Samstag heißt es für alle wieder: Kronen auf, Masken ins Gesicht und ab dorthin, wo die Menschen sind: zum Germaniaplatz und zu rewe Am Ellenbogen, wo uns der Pächter Hr. Sliwik einen Platz auf dem Parkplatz einräumt.
Charlotte, Delian, Jessica und Jezelle, die heute dabei sind, staunen nicht schlecht über die Großzügigkeit der Menschen.
Am Nachmittag noch eine Stunde Sternsingerhaltestelle in der Kirche, am Sonntag in die Gottesdienste – es war Sternsingerzeit.
Bis jetzt ist in unserer Gemeinde dank der Großherzigeit der Menschen im Stadtteil Borbeck die Summe von 8134,- € zusammengekommen!
DANKE!!!
Andrea Kemmer Gemeindereferentin St. Dionysius

 

Desinfiziert
Hochmotiviert
die Kronen poliert
und desinfiziert,
damit nix passiert,
steh’n wir hier
bei euch und bei dir
und bringen – den Segen.


20 * C + M + B + 22
Christus segne dieses Haus im Jahr 2022


Hey, Leute, seht,
was da jetzt steht:
dass Gott mit euch geht
wie ihr es auch dreht.
Bleibt gesund
an Herz und Mund - mit Gott im Bund
auf all euren Wegen!

Bilder erstellt durch: K. Tebbe l (c)St. Dionysius